Ja, wer bin ich und was mache ich überhaupt hier? Das möchte ich euch in meinem ersten Blog zeigen: Es gibt etwas über meine Familie, mich als Hundehalter, Tierfreund und Hundephysiotherapeut. Dies wird auch in den nächsten Blog-Einträgen mein Hauptthema, auch wenn es immer mal einen Exkurs in andere Themen geben wird. Dazu wird es auch immer ein paar Tipps rund um den Hund geben. Viel Spaß beim Lesen!

Wer bin ich?

Ich bin Tobias Nebelung, 32 Jahre alt und seit diesem Jahr selbständig als Hundephysiotherapeut am Niederrhein tätig. Ich bin in dem ländlichen Städtchen Geldern am Niederrhein nahe der niederländischen Grenze geboren und aufgewachsen. Zusammen mit meiner Frau Christina, unserer 5-jährigen Hündin Ronja und unserem 16-jährigen Pferd Charisma leben wir noch heute hier. Ronja ist eine wahre Räubertochter – als Mischling aus Rhodesian Ridgeback und Belgischem Schäferhund bleibt das auch nicht aus. Sie ist sehr aktiv, für jeden Spaß und jede Art von Bewegung zu haben. Sei es Joggen, Wandern oder Canicross – hauptsache es geht raus. Nicht schwer zu erraten, dass es eine größere Herausforderung ist, Ronja zur Ruhe zu bringen, als sie zu motivieren. Auch das mussten wir, und vor allem Ronja, erst lernen. Sie ist bei allem dabei, solange Sie es nicht alleine machen muss, denn das Alleine bleiben ist das Einzige was sie nicht so gut kann. 

Unser Pferd wird von meiner Frau als reines Freizeitpferd geführt. Es ist für sie der beste Ausgleich nach einem anstrengenden Tag im Büro. Ronja und ich nutzen die Zeit fürs joggen oder ausgedehnte Spaziergänge. Als einziges männliches Mitglied der Familie bin ich deutlich in der Unterzahl, bekomme aber Ende November Unterstützung durch unser erstes Kind. Ob der Kleine in der ersten Zeit schon auf meiner Seite ist oder erst mal nach der Mami schreien wird, bleibt abzuwarten 😉

Auf den Hund gekommen

Seit ich denken kann liebe ich Hunde aller Art, selbst als Kind konnte ich die Augen nie von ihnen lassen. Meine Eltern und Brüder konnte ich damals leider nicht überzeugen, dass wir unbedingt einen Hund in der Familie brauchen. Während der Schulzeit und Ausbildung musste ich mich also immer an den Vierbeinern von Freunden und Bekannten erfreuen. 

Inzwischen hat tatsächlich jeder meiner Brüder einen eigenen Hund in der Familie. Selbst bei meinen Eltern ist es inzwischen so, dass sie gerne Hunde um sich haben. Sie passen zwischendurch gerne auf Ronja auf, wenn wir sie doch mal nicht mitnehmen können. O-Ton meines Vaters: Auf den Hund lasse ich nichts kommen, der ist doch pflegeleicht! 

Was mache ich hier? 

Unser Hunde erkranken heute leider immer häufiger an Problemen im Bewegungsablauf. Altersbeschwerden wie Arthrose und Muskelschwäche, Sehen- und Bandverletzugen bis zu Skelett-Erkrankungen wie z.B. Hüftdysplasien habe ich auch immer öfter bei Hunden von Freunden, Bekannten und in der Familie sehen können. Ich habe mich gefragt, was man tun kann, damit sie schneller wieder gesund werden.

Nach viel Recherche welche Weiterbildungen es gibt, bin ich auf die Hundephysiotherapie gestoßen. Bei der HOP/Dipo in Dülmen habe ich ein Institut für die Ausbildung von Therapeuten gefunden, das zu meinen persönlichen Ansprüchen passte. Es ist ein renommiertes Institut für Physio- und Osteopathie.

Anfangs wollte ich nur für Ronja – und vielleicht die Hunde in meiner unmittelbaren Umgebung – etwas mehr wissen. Die Hundephysiotherapie wurde aber von Seminar zu Seminar interessanter und vielfältiger. Nach dem ersten Jahr wurde mir dann bewusst, das mir die Arbeit mit Hunden und ihren Besitzern bei der Therapie viel Spaß macht und ich unseren Liebsten helfen kann. 

Fast 300 Knochen, unzählige Muskeln, Biomechanik, und vieles auf Lateinisch – in den ersten Monaten dachte ich “Wie soll ich es schaffen, all diese Sachen zu beherrschen?” Dranbleiben war die Devise. Ronja musste ständig als Übungshund und Orientierungshilfe herhalten. Später musste auch jeder Hund von Freunden einmal auf die Matte. Am Ende machte das Lernen aber großen Spaß, auch wenn es ein großes Pensum ist, das man nicht einfach mal nebenher schafft. Wenn man die Zusammenhänge versteht und mit eigenen Augen sieht, welche Maßnahmen dem Hund gezielt helfen, ist es das größte Lob!

Jetzt habe ich es geschafft und die Prüfung ist bestanden. Sogar als Zweitbester dieses Jahr, wär hätte das gedacht 🙂

Mein Ziel ist es, Schmerzen der Hunde zu lindern, den Hunden wieder Spaß an der Bewegung zu ermöglichen und die Lebensqualität zu verbessern. Jetzt bin ich für Euch und Eure Hunde als mobiler Hundephysiotherapeut am Niederrhein unterwegs. Ich freu mich darauf, von euch und den Vierbeinern zu hören.

Ich hoffe ich konnte in meinem ersten Blog, einen Eindruck von mir hinterlassen und Euch meine Leidenschaft für Hunde näher bringen. Für Kommentare und Anregungen für die Zukunft bin ich dankbar. 

Bis dahin, euer Tobias

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